Licht-Test-Wochen 2019 sind eröffnet 

Verkehrswacht Wetzlar wirbt für die Aktion

Am 1. Oktober war es wieder so weit. Noch bis zum 31. Oktober  können Autofahrer die Beleuchtungsanlage ihres Fahrzeuges in den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen kostenlos überprüfen und bei Bedarf korrigieren lassen.

 

Der „Licht-Test“ ist die bundesweit größte Verkehrssicherheitsaktion und ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Der Licht-Test wird u.a. vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und der Deutschen Verkehrswacht mit Unterstützung durch den ADAC organisiert.

 

Klaus Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar: „Der letzte Licht-Test im Jahr 2018 hat gezeigt, dass jedes dritte Fahrzeug mit einem Mangel an der Beleuchtungsanlage unterwegs ist. Das ist ein deutlicher Beleg dafür, wie notwendig diese Aktion für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist. Die Verkehrswacht Wetzlar unterstützt die Aktion  und stellt Spannbänder für die Verkehrssicherheitsaktion zur Verfügung.

 

Die Verkehrswachtmitglieder Hans-Jürgen Eckhardt und Hermann Dörfler  sowie Klaus Ruppelt  machen  auf die Aktion, die unter dem Motto „Schafft Sicherheit und schützt Leben“ läuft in Braunfels darauf aufmerksam, wie wichtig ab den Herbstmonaten eine einwandfreie Beleuchtungsanlage an den Kraftzeugen ist, um das Unfallrisiko zu senken. So brachten sie mit Zustimmung und Unterstützung der Stadt Braunfels sowie von Bürgern der Stadt über der Berliner Straße und am Kreisel der Wetzlarer Straße sowie am Autohaus Maurer mit dem Werkstattleiter Dieter Heiliger jeweils ein Spannband „Licht-Test“ an mit dem Ziel, die motorisierten Verkehrsteilnehmer zu motivieren, sich noch an der kostenlosen Überprüfung ihres Kfz bei den einheimischen Autohäusern zu beteiligen und die Licht-Test-Plakette an der Frontscheibe platziert zu bekommen.

Verkehrsfreigabe der A 45 Talbrücke Dorlar

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hatten eingeladen, am 17. September der Freigabe der Dorlarer Autobahnbrücke teilzunehmen.

Neben dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger MdB und Staatsminister Tarek Al-Wazir nahmen H.-J. Irmer MdB, Reg. Präs. Dr. C. Ullrich, die Landtagsabgeordneten Dr. M. Büger und S. Grüger sowie Erster Kreisbeigeordneter R. Esch und Stadtrat N. Kortlüke sowie auch der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar – auch Präsident der LVW Hessen - K. Ruppelt teil.

Die Autobahn 45 als Verbindung der Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Ruhr ist etappenweise in den 1960er – und 1970er Jahren gebaut worden. Wegen der zahlreichen Brücken trägt sie den Titel „Königin der Autobahnen“. Nach 50 Jahren und mit wachsender Verkehrsbelastung befinden sich die meisten großen Talbrücken der A45 in einem maroden Zustand und müssen ersetzt werden, wobei in Hessen zwischen dem Gambacher Kreuz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen 22 Bauwerke erneuert werden müssen. Die Dorlarer Talbrücke ist der 5. fertige Neubau.

Die Begrüßung erfolgte durch den Präsidenten Hessen Mobil Gerd Riegelhuth, der u.a. auch anmerkte, dass beim Bau der Autobahn 45 und ihrer Talbrücken Ende der 60er-Jahre die Verkehrslasten viel geringer gewesen seien.

„An der A 45 haben sich die Freunde des Spannbetons Ende der 60er Jahre verwirklicht! sagte Hessens Verkehrsminister Al-Wazir und lobte: „Die Brücken haben durchaus Eleganz. Abbruch und Bau waren aufwändiger als erwartet. Unterm Strich steht für die Autofahrer jedoch ein Gewinn an Sicherheit und Komfort.

„Für so viel Verkehr, wie heute über die Autobahn rollt, waren die Brücken nicht geplant. Aktuell rollen etwa 54.000 Fahrzeuge über die Fahrstreifen. Der Schwerlastverkehr hat seit den 70erm Jahren um 500% zugenommen“, erläuterte Steffen Bilger.

„Rund 61 Millionen Euro hat das Land Hessen in den Ausbau der Talbrücke investiert und damit kann die A 45, die eine wichtige Verbindung zwischen Ruhrgebiet und dem Rhein-Main-Gebiet ist, eine ganze Region erschließen“, so Al-Wazir.

Anschließend gaben S. Bilger, T. Al-Wazir und G. Riegelhuth sowie die weiteren offiziellen Teilnehmer das 490m lange Bauwerk frei.

Rabenau: Einmal lächeln, bitte !

Ein Dialog-Display soll vor Kindergärten und Schulen in Rabenau für Verkehrssicherheit sorgen, ein freundliches Lächeln gibt es für rücksichtsvolles Fahren. 

Florian Langecker, Sabine Lippert, Monika Holzapfel, Klaus Ruppelt und Andreas Zenkert (v.r.), haben Grund zur Freude, lächelt doch das Smiley gerade. Foto: Wisker

Die Ferien sind vorbei und für viele Kinder hat die Schule wieder begonnen. Gerade auf die ABC-Schützen sollten Autofahrer Rücksicht nehmen, wird allerorten gemahnt. Doch grundsätzlich sollte man in der Nähe von Schulen und Kindergärten den Fuß vom Gas nehmen.

Wer das berücksichtigt, wird seit Kurzem beim Londorfer Kindergarten Rabennest mit einem freundlichen Lächeln belohnt. Nicht nur das - es kommt auch der Hinweis, mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Ein sogenanntes Dialog-Smiley belohnt hier rücksichtsvolle Autofahrer mit einem Lächeln. Wer zu schnell fährt, dem zeigt das Display eine „Flunsch“, soll heißen, es zieht die Mundwinkel weit nach unten. Rabenaus Bürgermeister Florian Langecker, die stellvertretende Kindergartenleiterin Sabine Lippert, Monika Holzapfel (Leiterin der Rabenschule), Andreas Zenkert (Leiter des Ordnungsamts der Gemeinde Rabenau) und Klaus Ruppelt, Präsident der Landesverkehrswacht Hessen stellten das Dialog-Smiley vor.

Zwar habe die Gemeinde Rabenau ein Messgerät, das die Geschwindigkeit anzeigt, aber keinen Blitzer, erklärte Florian Langecker. Er sei froh, dass man nun diese Hinweistafel habe. Sie wird im Wechsel an den Kindergärten und Grundschulen in Rabenau eingesetzt und hoffentlich viele Autofahrer mit einem freundlichen Lächeln statt eines grimmigen Gesichtsausdrucks belohnen.

Monika Holzapfel und Sabine Lippert wiesen darauf hin, dass die Kinder allein aufgrund ihrer Körpergröße häufig von parkenden Autos verdeckt und nicht zu sehen seien. So kam es auch an der Londorfer Grundschule schon zu brenzligen Situationen, wie Monika Holzapfel zu berichten wusste. Sicherlich kein Einzelfall. Klaus Ruppelt erläuterte das Prinzip: 2017 hätten das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht die Aktion "ein Smiley für die Verkehrssicherheit" gestartet. Jedes Jahr erhalten 48 hessische Kommunen im Rahmen einer Verlosung ein solches Display. Die Kosten von insgesamt 75 000 Euro werden vom Ministerium und dem ADAC Hessen-Thüringen getragen, aber auch anteilmäßig von der Verkehrswacht übernommen; sie unterstützt die Aktion darüber hinaus insbesondere bei der Organisation, übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und den Einsatz der Dialog-Displays. Überwiegend vor Kindergärten und Schulen, aber auch vor Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen finden die Displays ihren Platz.

Dialog-Displays können erheblich zur Sicherheit beitragen. „Selbst wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Unfall verhindern, hat sich der Einsatz schon gelohnt", so Ruppelt. 

Ein Smiley für Autofahrer

Pünktlich zum Schulanfang wird vorbildlichen Autofahrern vor der Schloss-Schule in Braunfels ein Lächeln geschenkt. „Die Belohnung auf dieser Leuchtanzeige bewirkt innerhalb des Straßenverkehrs mehr als eine Bestrafung“, resümiert Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und Präsident der Landesverkehrswacht Hessen.

Als eine von 48 hessischen Kommunen erhielt die Stadt Braunfels ein sogenanntes Dialogdisplay, das die Geschwindigkeit eines sich nähernden Autos misst und gleichzeitig anzeigt. Fährt das sich nähernde Fahrzeug zu schnell, blinkt ein roter, grimmiger Smiley. Hält der Fahrer die zulässige Geschwindigkeit ein, leuchtet ein lachender Smiley auf. Unfallforscher haben ermittelt, dass dieses Dialog-Display die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen beispielsweise vor Schulen und Kindergärten dauerhaft um rund 50 Prozent senken kann. Daher haben das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht 2017 die Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ gestartet. Die Kosten von insgesamt 75.000 Euro tragen das Ministerium und der ADAC Hessen-Thüringen, wobei die Landesverkehrswacht anteilmäßig Unterstützung leistet; sie organisiert die Aktion, übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und den Einsatz der Dialog-Displays.

Bei der Auswahl des genauen Standorts werden die Mitarbeiter des Ordnungsamts in Braunfels von der Verkehrswacht unterstützt. Ruppelt sieht die Dialogdisplays als einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. „Selbst, wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Unfall verhindern, hat sich der Einsatz schon gelohnt. Die Verkehrswacht unterstützt die Kommunen mit vielseitigen Aktivitäten.

Im Beisein vom Braunfelser Bürgermeister Christian Breithecker wird die neue Leuchtanzeige gleich am ersten Schultag in der Gartenstraße getestet. „Ich bin erstaunt, wie  weit entfernt die Geschwindigkeit bereits angezeigt wird“, lobt er das Dialog-Display. „Aus der täglichen Praxis meiner Mitarbeiter wissen wir schon genau um die kritischen Stellen in unserem Straßenverkehr. Darum ist es eine gute Sache, genau an diesen Punkten einen Hinweis an die Autofahrer zu installieren: Achtung, hier sind vor allem Kinder oder ältere Menschen in Gefahr!“

Doch heute gibt es keinen Grund für einen traurigen Smiley. Alle Autofahrer, die daran vorbeikommen, fahren vorsichtig. Als Dankeschön erhalten sie nicht nur ein Lächeln, sondern der Breithecker winkt ihnen dankbar zu.

Alle Autofahrer fahren am ersten Schultag zur Freude von Ordnungspolizist Johannes Falke, Bürgermeister Christian Breithecker, Klaus Ruppelt und den Leiter der Bürger- und Ordnungsverwaltung Helge Kalte vorbildlich.

Foto: Stadt Braunfels

Auftakt der Licht-Test-Wochen 2019 beim Autohaus „Huttel & Groß“ in Wetzlar 

Seit 62 Jahren wird in Deutschland jeweils im Oktober die Verkehrssicherheits-Aktion "Licht-Test" von der Deutschen Verkehrswacht gemeinsam mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe öffentlichkeitswirksam durchgeführt. Stets mit dem Ziel, Autofahrer wie Kraftfahrzeuge auf die besonderen Herausforderungen der dunklen und kalten Jahreszeit vorzubereiten. Noch immer ergeben die Statistiken, gerade auch jene der kostenlosen und stets wiederkehrenden Licht-Test-Aktionen, die nach den Vorgaben der Straßenverkehrszulassungsordnung die Einstellung der Beleuchtungsanlage überprüfen, dass fast ein Drittel aller überprüften Fahrzeuge mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs ist. Zwangsläufig erhöht sich die Unfallgefahr.
"Mit dem Lichttest schaffen wir seit vielen Jahren ein unkompliziertes Angebot, damit Autofahrer sicherer durch die dunkle Jahreszeit kommen" fasste Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, Sinn und Zweck der Licht-Test-Aktion zusammen. Ruppelt zählte zu den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung zu den Licht-Test-Wochen vom 1. bis zum 31. Oktober, für die für den Bereich des Lahn-Dill-Kreises das Peugeot-Autohaus "Hain am Ring" in Aßlar auserkoren worden war. Vizelandrat Heinz Schreiber vertrat den Landkreis, Kreishandwerksmeister Ralf Jeschke und KH-Geschäftsführer Sebastian Hoffmanns sowie der stellvertretende Obermeister der Kfz-Innung Lahn-Dill, Frank Linke, das Handwerk. Weiter waren Aßlars Bürgermeister Roland Esch, PHK Andreas Düding als Vertreter des PP MIttelhessen, ein Vertreter der Verkehrswacht Dillenburg anwesend und natürlich Autohaus-Geschäftsführer Thilo Hain als Gastgeber. "Schafft Sicherheit und schützt Leben" lautete treffend das Motto der diesjährigen Beleuchtungsaktion, das Heinz Schreiber um die Erkenntnis "Gesehen werden und selbst gut sehen" ergänzte. Kreishandwerksmeister Jeschke dankte den Innungsbetrieben des heimischen Kfz-Handwerks für ihre Teilnahme an der Aktion, die unter der Schirmherrschaft des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gemeinsam vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und der Verkehrswacht Deutschland organisiert sowie von ADAC, Auto Bild, Fuchs Schmierstoffe, Osram und dem Zentralverband Augenoptiker unterstützt wird; begleitet wird die Aktion in diesem Jahr von Peugeot als dem offiziellen Auto-Partner des Licht-Tests 2018.

Die Teilnehmer an der Licht-Test-Auftaktveranstaltung in Aßlar appellieren an die Autobesitzer und -fahrer, dieses Angebot anzunehmen, das die Sicht- und Funktionsprüfung einer vorschriftsmäßigen Einstellung der Scheinwerfer bei allen Lichtsystemen des Autos umfasst. Parallel dazu bieten Fachbetriebe des Augenoptikerhandwerks kostenlose Sehtests an. Gutes Sehen ist im Straßenverkehr nicht selten lebenswichtig. Bruchteile von Sekunden können darüber entscheiden, ob eine Situation richtig eingeschätzt wird und eine angemessene Reaktion möglich ist. Bei bestandenem Licht-Test weist eine Plakette, die für die Anbringung an der Windschutzscheibe gedacht ist, auf die erfolgreich abgeschlossene Überprüfung hin und ist für die Polizei Ausweis einer funktionierenden Beleuchtungsanlage.

v.l.n.r.: O. Zimmermann, K. Ruppelt, G. Färber, R. Jeschke, P. Stöcklein, H.-L. Greeb, Katja Groß, H. Fischer, M. Wagner, R. Esch, R. Jackwerth und am Testgerät Andreas Groß. Foto Ewert

8. Wetzlarer Polizeischau – das Aushängeschild    für Wetzlar

Foto v.r. Hans-Jürgen Eckhardt, Karlheinz Gräb, Klaus Ruppelt

12 000 Zuschauer suchten am 4. August bei bestem Wetter das Stadion der Stadt Wetzlar auf, um sich die Vorführungen von Polizei und Hilfsorganisationen – so auch die der Verkehrswacht Wetzlar -, die ehrenamtlich an der „Präsentation der Sicherheit“ mitwirkten, anzuschauen. Hans Jürgen Irmer, MdB und Vorsitzender der Bürgerinitiative Pro Polizei, dankte im Rahmen seiner Begrüßung allen Aktiven aus Behörden, Hilfsorganisationen und Vereinen, die unentgeltliche ehrenamtliche  der Veranstaltung durch ihre Teilnahme und in ihrer Gesamtheit letztlich die Schau darstellten.

Hessens Innenminister Peter Beuth, der die Schirmherrschaft über die Wetzlarer Polizeischau übernommen hatte, dankte in seinem Grußwort dem Verein „Pro Polizei Wetzlar“ für sein langjähriges Engagement.

  „Die Mitglieder der Initiative ‚Pro Polizei Wetzlar‘ setzen sich tatkräftig und ehrenamtlich für die Polizei ein. Dabei tragen sie zum Gemeinwohl bei, indem sie Prävention betreiben, das Bürgerverständnis für die Aufgaben der Polizei fördern und die Nachbarschaftshilfe unterstützen. Die ‚Wetzlarer Polizeischau‘ ist ein echtes Erlebnis für Jung und Alt. Die Großveranstaltung bietet ein buntes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, das tiefe Einblicke in die Vielseitigkeit und Fähigkeiten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten gewährt. Allen an der Organisation und Durchführung der Polizeischau Beteiligten danke ich sehr herzlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz, der das gegenseitige Verständnis zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Bürgerschaft stärkt“, so Innenminister Peter Beuth.

Dieser Sichtweise schloss sich Stadtrat Jörg Kratkey an.

Stadion Sprecher Werner Bursik, pensionierter Polizeibeamter und aktives Mitglied der Verkehrswacht Wetzlar, führte gekonnt durch das Programm, an dessen Gestaltung u.a. Mitglieder der Verkehrswacht Wetzlar mit großem Engagement und besonderen Einsatz beteiligt waren.

Die Mitglieder Hans-Jürgen Eckhardt, Jan Drumla und Klaus Ruppelt bauten ab 9 Uhr das Zelt auf, richteten den Kindergurtschlitten ein, installierten das Reaktionstestgerät, präparierten einen Info-Tisch, brachten ein Spannband an der Rückseite des Infostandes an mit dem Motto: „Tempo runter, bitte! Schulanfang“ und warteten einsatzbereit auf die die ersten Besucher. Die Verkehrswachtmitglieder Karl-Heinz Gräb, Klaus Massier und Klaus Streiberger zeigten sich ebenfalls einsatzbereit.

Gleichzeitig hatte Paul Fischer den Aufprallsimulator der Landesverkehrswacht  Hessen aufgestellt und bereitete sich auf seinen Einsatz vor.

Die Attraktion stellte der Kindergurtschlitten dar, der von K. Massier betreut eine große Zahl von Kindern „anlockte“ und die Bedeutung des Kindersitzes im Pkw überzeugend präsentierte.Fast alle Kinder erhielten eine ihnen größen-angepasste Sicherheitsweste sowie „Blinkies“ für die dunklere Jahreszeit.

Die Firma Fielmann, Hamburg, bot in Kooperation mit der Verkehrswacht Wetzlar, wieder einen kostenlosen Sehtestservice durch zwei Optiker an, der auch über die gesamte Dauer der Veranstaltung rege von den Besuchern wahrgenommen wurde.

Minister Beuth, der beim offiziellen Rundgang gemeinsam mit Hans-Jürgen Irmer und weiteren Begleitern allen Aktionsplätzen und Ständen einen Besuch abstattete und sich dabei viel Zeit nahm, mit allen Ausstellern ins Gespräch zu kommen, nahm auch die Gelegenheit wahr, den Stand der Verkehrswacht aufzusuchen, um mit den engagierten Verkehrswächtern über deren Einsatz zu plaudern und sich zum Abschluss gemeinsam mit den ihn begleitenden H.-J. Irmer zum Fotoshooting zu stellen.

 

Foto v. li.: MdB H.-J. Irmer, Stadtrat J. Kratkey, K. Ruppelt, Minister P. Beuth, MdL Jörg Michael Müller, MdL F. Steinraths

Hessens Schülerlots*innen im Wettstreit um die Landesbesten

Zwei Lotsinnen der Freiherr-vom-Stein-Schule waren auch dabei

Das Foto zeigt die Teilnehmer, 6. und 7. v. re.: Alisa Breser und Anna Popov

Hessens Verkehrshelfer, auch Schülerlotsen genannt, sind für die Verkehrssicherheit ihrer Mitschüler an Bushaltestellen und Straßenübergängen im Einsatz. Sie stellten beim 64. Hessischen Schülerlotsenlandeswettbewerb im Deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda unter Beweis, dass sie auf alle Gefahrensituationen bestens vorbereitet sind. Die besten 19 von knapp 600 in Hessen ehrenamtlich tätigen Lots*innen, die sich als interessiertesten und engagiertesten Verkehrshelfer ihrer Schule erwiesen hatten,  trafen sich zum diesjährigen Landeswettbewerb.

Die Veranstaltung wurde am Vormittag durch den Präsidenten der LVW Klaus Ruppelt eröffnet, der in seiner Begrüßung besonders die zum Wettbewerb angetretenen Schülerlots*innen auf ihre wertvolle ehrenamtliche dem Gemeinwohl dienende Tätigkeit ansprach und allen guten Erfolg wünschte. Stolz zeigte er sich aber auch über die Anwesenheit der vielen Ehrengäste, die mit ihrer Teilnahme die Wertschätzung des Engagements der versammelten jungen Menschen bezeugten.

Die Herren Markus Meyser und Thomas Hering, beide Mitglieder des Hessischen Landtags, Dr. Hendrick Schüler, Referatsleiter im HMWEVW, Cornelia Barby, Staatliches Schulamt, Ralf Flohr, i.V. des Polizeipräsidiums Osthessen sowie Joachim Janshen, Kreisbeigeordneter Landkreis Fulda und Thomas Rixner, Magistrat Stadt Fulda.

In dem vierteiligen Wettbewerb konnten dann die Teilnehmer ihr Können beweisen. Er begann mit einem schriftlichen Wissenstest, bei dem die Lotsen Fragen rund um den Schülerlotsendienst zu bewältigen hatten. Danach zeigten die Schüler*innen im Rahmen eines Rollenspiels schauspielerische Qualitäten, in dem sie ihren tagtäglichen Einsatz in einer Spielszene darstellten. Die Bewertung erfolgte durch eine qualifizierte Jury, bei der auch Dr. Schüler kompetent mitwirkte. Für besonders große Begeisterung sorgte das Teamspiel, bei dem die Schüler auf Sommerskiern gemeinsam eine Strecke zurücklegen mussten. Zum Abschluss hatten die Schüler realitätsnah den Anhalteweg eines sich nähernden Pkw abzuschätzen.

Die Auswertung des „Vierkampfes“ ergab, dass Marc Saghir von der Darmstädter Lichtenbergschule den ersten Platz vor drei weiteren Mitschülern belegte. Aber auch die beiden Schülerinnen der Freiherr-vom-Stein-Schule aus Wetzlar schlugen sich im Wettbewerb unter den 19 Lots*innen bravourös und waren mit dem Platz sieben, so Anna Maria Popov, und Alisa Breser, die einen guten zehnten Platz erreichte, sehr zufrieden. Der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar K. Ruppelt war auch stolz auf „seine“ Schülerlotsinnen. Erwähnenswert ist, dass A.M. Popov beim Wissenstest einen sehr guten zweiten Platz und beim Rollenspiel einen guten vierten Platz erzielt hatte.

Während die drei Besten mit Urkunden und Geldpreisen belohnt wurden, erhielten die weiteren Teilnehmer, so auch die beiden Stein-Schülerinnen ebenfalls Urkunden und Sachpreise.

Der Präsident, der sich bei allen Teilnehmern für ihren engagierten Einsatz bedankte, wünschte dem Sieger des Wettbewerbs viel Erfolg bei seiner Teilnahme bei dem am 20./21. September in Berlin stattfindenden Bundeswettbewerb.

Verkehrswacht Wetzlar ehrt Bewährte Kraftfahrer 

Der Braunfelser Hermann Dörfler wurde ausgezeichnet   

Seit nun sieben Jahrzehnten zeichnet die Deutsche Verkehrswacht "bewährte Kraftfahrer" aus, deren nachweislich unfallfreies, "punktefreies" und im Ganzen damit vorbildliches Verhalten als durchgehend aktive Kraftfahrer am Straßenverkehr als ein gutes und nachahmenswertes Beispiel vor allem auch für junge motorisierte Verkehrsteilnehmer dienen soll. Klaus Ruppelt (Braunfels), seit 1981 Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und seit 2009 zudem Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, hatte acht Persönlichkeiten aus dem mittelhessischen Raum ins Wetzlarer Autohaus Kludt eingeladen, um sie namens der Deutschen wie auch der Wetzlarer Verkehrswacht auszuzeichnen.

      Darunter der Aßlarer Otto Dieter Pfeifer, dem er bescheinigte, seit 60 Jahren ein bewährter Kraftfahrer im Sinne der Kriterien der Verkehrswacht zu sein. Da die Deutsche Verkehrswacht nur bis zu 50 Jahren auszeichnet, nahm Pfeiffer zusätzlich eine eigens ausgestellte besondere Ehrenurkunde der Verkehrswacht Wetzlar entgegen. Für 50 Jahre zeichnete der ehemalige Verkehrsrichter Klaus Ruppelt  Werner Josef Binz (Marburg), Hermann Dörfler (Braunfels),  Ernst Richter (Gießen), Hans-Günter Bergmann (Driedorf), Kurt Morneweg (Leihgestern) und Dieter Robert Rüspeler (Hüttenberg) aus. Die Urkunde für 40 Jahre "bewährtes Kraftfahren" nahm Marianne Elise Binz (Marburg) entgegen.

       Es stimme nicht, so Ruppelt, dass ältere Kraftfahrer ein besonderes Risiko für die Sicherheit im Straßenverkehr seien. Die Statistik sage aus, dass nur vier Prozent der Verkehrsunfälle durch ältere Kraftfahrer verursacht werden, 30 Prozent dagegen  jedoch von jüngeren Fahrern in der Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren. Die Zahl der älteren motorisierten Verkehrsteilnehmer werde aus demografischen Gründen jedoch zunehmen, auch weil für diese Altersgruppe das Fahrzeug zur Wahrnehmung sozialer Kontakte immer wichtiger werde. Die Senioren heute seien schon viel länger aktiv als vor Jahrzehnten und dieser Trend werde sich in der Zukunft fortsetzen.

       Unbestritten sei aber auch, dass Sehkraft, Gehör und Reaktionsvermögen im Alter nachlassen, ein natürlicher Prozess. Das wirke sich jedoch keinesfalls automatisch auf die Sicherheitslage aus. Ältere glichen laut Ruppelt altersbedingte Leistungsminderungen, die früher oder später jeden auch heute noch jungen Kraftfahrer betreffen würden, durch ihre Erfahrung, durch besondere Verantwortung und die Bereitschaft zu einer defensiveren Fahrweise aus.

       Selbstverständlich sollten ältere Verkehrsteilnehmer in ihrer Verantwortung als mündige Menschen selbstkritisch sein, Seh- und Hörvermögen überprüfen lassen, auf eine altersgerechte Ausstattung ihres Fahrzeuges achten und möglichst in Spitzenzeiten des Berufsverkehrs oder bei ungünstigen Witterungsverhältnissen das Fahrzeug stehen lassen - so es denn umständehalber möglich ist.

Zum Abschluss lud der Chef des Autohaus, Heiko Kludt, die Teilnehmer zu einem Imbiss ein, den die geehrten Kraftfahrer einnahmen und den sie zu einer angenehmen Gesprächsrunde wahrnahmen.

Foto: Auszeichnung bewährter Kraftfahrer durch die Verkehrswacht: v.li.:Klaus Ruppelt, Werner Josef Binz, Kurt Morneweg, Hans-Günter Bergmann, Marianne Elise Binz, Otto Dieter Pfeifer, Ernst Richter, Dieter Robert Rüspeler und Hermann Dörfler sowie Heiko

Sicherheitswesten für KiTa-Kinder und Erzieherinnen in Lahnau

Sicherheit entsteht durch Sichtbarkeit

Leuchtend gelbe Sicherheitswesten hat Klaus Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar, auf Anfrage von Kathleen Heine, Leiterin der Kita „Das Nest“ in Waldgirmes, unterstützt von Esther Schneider, Leiterin der KiTa „Storchenwiese“ in Atzbach, Petra Foth, Leiterin der KiTa „Lummerland“ in Dorlar und Annette Schneider, Leiterin des KiGa „Nordentchen“ in Waldgirmes, alle Kindertagesstätten in der Gemeinde Lahnau,  an einem Vormittag vor den Ferien in der genannten Reihenfolge aufgesucht und 350 Kinderwesten und 50 Westen für die Erzieherinnen übergeben.

Auf Wunsch des Vorsitzenden der Verkehrswacht nahm Bürgermeisterin Silvia Knispel-Wrenger an der Übergabe der Westen an die „Nest-Kinder“ teil. Sie konnte die jungen Gemeindemitglieder für die Bedeutung des Tragens der Westen überzeugen und freute sich dabei über die Aufmerksamkeit der Kinder.

Die Übergabe der Westen war nicht nur an die Kindergruppe vorgesehen, die auf ihren Schulbesuch vorbereitet werden soll, sondern auch an die Erzieherinnen, die durch das Tragen der Westen Vorbild bei den Kita Aktionen sind.

Geht eine Erzieherin mit einer Gruppe von Kindern in den Verkehrsraum über nimmt sie damit eine hohe Verantwortung. Ein zusätzlicher Schutz für ein Kind bietet die „Kinder-Sicherheitsweste“. Wichtig sind dabei Übungen in Kleingruppen, die die Eigentätigkeit der Kinder z.B. beim Überqueren der Fahrbahn ermöglicht. Beim Spaziergang mit größeren Gruppen und der Absicherung durch das KiTa-Personal lernen die Kinder nur, dass sie sich in einer Gefahrensituation befinden. Sie lernen aber nicht die konkreten Verhaltensweisen, die nötig sind, selbständig am Straßenverkehr teilzunehmen. Beobachtungen zeigen, dass in Kindergärten, die mit diesen Westen ausgestattet sind, häufiger im Straßenverkehr geübt wird.

Bevor die Kinder mit den Westen ausgestattet wurden, folgten sie interessiert den Ausführungen, die der Vorsitzende der Verkehrswacht über die Bedeutung und Wichtigkeit des Tragens der Sicherheitswesten vor allem auch als Schulanfänger auf dem dann von ihnen zu bewältigenden Schulweg machte.

Zum Abschluss stellten sich die Kinder der vier KiTas jeweils mit ihren Erzieherinnen zum Fotoshooting

Solmser und Wetzlarer Lotsen wurden in den „Ruhestand“ verabschiedet

Verkehrswachtvorsitzender Klaus Ruppelt (links) zeichnet Martina Pietzsch aus, rechts Marcus Schnöbel, Leiter der Stein-Schule.

In einer Feierstunde an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Wetzlar konnten zehn Schülerlotsen von der Freiherr-vom-Stein-Schule und 15 Buslotsen der Gesamtschule Solms in Anwesenheit von Landrat Wolfgang Schuster und dem Wetzlarer Stadtrat Karlheinz Kräuter sowie von Holger Geller, Stationsleiter der Polizei Wetzlar Dankesworte und Urkunden zum Ende ihres dreijährigen ehrenamtlichen Dienstes entgegennehmen. Die Urkunden und kleine Präsente übergab Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und seit 10 Jahren auch Präsident der Landesverkehrswacht Hessen.

Den Schülerlotsendienst, in den USA vor ca. 100 Jahren auf den Weg gebracht, gibt es offiziell in Deutschland seit 1953, in Wetzlar seit 1956 und an der Stein-Schule seit 1967. Der Buslotsendienst an der Gesamtschule Solms wurde 2006 von der Landesverkehrswacht Hessen eingerichtet, seither verbunden mit sehr guten Erfolgen und Erfahrungen. Leider ist die Frh.-v.-Stein-Schule an der verkehrsreichen Stoppelberger Hohl die letzte Schule im Lahn-Dill-Kreis mit einem aktiven Schülerlotsendienst. Die Feier wurde vom Bläserensemble der Stein-Schule unter der Leitung der Musiklehrerin Martina Pietzsch begleitet. Landrat Wolfgang Schuster begab sich mit einer ihm gereichten Tuba in die Reihen der jungen Musikanten und löste damit ein etwas älteres Versprechen ein.

Klaus Ruppelt bezeichnete in seiner Begrüßung den Lotsendienst als eine sinnvolle und wichtige Einrichtung zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit zugunsten ihrer Mitschüler*innen. Er schaffe an neuralgischen Punkten und bei stetig zunehmendem Verkehr Sicherheit und fördere zudem bei den Lotsen, die für andere Verantwortung übernehmen, die Bedeutung von Verantwortung und Achtsamkeit. Er maß damit dem Lotsendienst zugleich eine pädagogische Dimension bei. Diese Würdigung griff auch Schulleiter Dr. Markus Schnöbel auf.

Mit ihrer Arbeit übernähmen die Schüler- und Buslotsen in lobenswerter und beispielhafter Weise ein Ehrenamt für die Gesellschaft, stellte Holger Geller fest und nahm auf den Einsatz der Verkehrserzieher, die die Lotsen auf ihren Dienst vorbereiteten, Bezug. Sie zeichneten sich durch Engagement, Selbstbewusstsein und auch Mut aus, wenn sie sich mit nicht immer einsichtigen Verkehrsteilnehmern auseinandersetzen müssten. "Dass es in Solms und in Wetzlar seit Jahren keine Schulwegunfälle gibt, ist auch ein Verdienst der Lotsen", lobte Geller.

Stadtrat Kräuter dankte Verkehrswacht und Polizei für ihren Einsatz in der Ausbildung und Betreuung der Lotsen auch angesichts enormer Herausforderungen, die im Blick auf den Straßenverkehr auf alle zukämen.

 

Zehn neue Stein-Schule-Lotsen werden am Ende ihrer Ausbildung und Einweisung mit Beginn des neuen Schuljahres ihren wichtigen Dienst zum Schutze ihrer jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler aufnehmen.

Im Rahmen der Feier zeichnete Klaus Ruppelt die Leiterin des Bläserensembles der Stein-Schule, Martina Pietzsch, mit der silbernen Ehrennadel der Landesverkehrswacht Hessen aus und dankte ihr bei der Übergabe der Urkunde für die von ihr langjährig geleistete „mittelbare“ Verkehrssicherheitsarbeit, indem sie bei Veranstaltungen der Verkehrswacht Wetzlar durch Einsatz der jungen Musiker immer wieder eine Bereicherung darstellte.

Auf  Einladung der Verkehrswacht konnten anschließend alle Teilnehmer einen Imbiss zu sich nehmen.

Verkehrswacht Wetzlar ehrt Bewährte Kraftfahrer 

Der Braunfelser Hermann Dörfler wurde ausgezeichnet   

Foto: Auszeichnung bewährter Kraftfahrer durch die Verkehrswacht: v.li.:Klaus Ruppelt, Werner Josef Binz, Kurt Morneweg, Hans-Günter Bergmann, Marianne Elise Binz, Otto Dieter Pfeifer, Ernst Richter, Dieter Robert Rüspeler und Hermann Dörfler sowie Heiko

Seit nun sieben Jahrzehnten zeichnet die Deutsche Verkehrswacht "bewährte Kraftfahrer" aus, deren nachweislich unfallfreies, "punktefreies" und im Ganzen damit vorbildliches Verhalten als durchgehend aktive Kraftfahrer am Straßenverkehr als ein gutes und nachahmenswertes Beispiel vor allem auch für junge motorisierte Verkehrsteilnehmer dienen soll. Klaus Ruppelt (Braunfels), seit 1981 Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und seit 2009 zudem Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, hatte acht Persönlichkeiten aus dem mittelhessischen Raum ins Wetzlarer Autohaus Kludt eingeladen, um sie namens der Deutschen wie auch der Wetzlarer Verkehrswacht auszuzeichnen.

      Darunter der Aßlarer Otto Dieter Pfeifer, dem er bescheinigte, seit 60 Jahren ein bewährter Kraftfahrer im Sinne der Kriterien der Verkehrswacht zu sein. Da die Deutsche Verkehrswacht nur bis zu 50 Jahren auszeichnet, nahm Pfeiffer zusätzlich eine eigens ausgestellte besondere Ehrenurkunde der Verkehrswacht Wetzlar entgegen. Für 50 Jahre zeichnete der ehemalige Verkehrsrichter Klaus Ruppelt  Werner Josef Binz (Marburg), Hermann Dörfler (Braunfels),  Ernst Richter (Gießen), Hans-Günter Bergmann (Driedorf), Kurt Morneweg (Leihgestern) und Dieter Robert Rüspeler (Hüttenberg) aus. Die Urkunde für 40 Jahre "bewährtes Kraftfahren" nahm Marianne Elise Binz (Marburg) entgegen.

       Es stimme nicht, so Ruppelt, dass ältere Kraftfahrer ein besonderes Risiko für die Sicherheit im Straßenverkehr seien. Die Statistik sage aus, dass nur vier Prozent der Verkehrsunfälle durch ältere Kraftfahrer verursacht werden, 30 Prozent dagegen  jedoch von jüngeren Fahrern in der Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren. Die Zahl der älteren motorisierten Verkehrsteilnehmer werde aus demografischen Gründen jedoch zunehmen, auch weil für diese Altersgruppe das Fahrzeug zur Wahrnehmung sozialer Kontakte immer wichtiger werde. Die Senioren heute seien schon viel länger aktiv als vor Jahrzehnten und dieser Trend werde sich in der Zukunft fortsetzen.

       Unbestritten sei aber auch, dass Sehkraft, Gehör und Reaktionsvermögen im Alter nachlassen, ein natürlicher Prozess. Das wirke sich jedoch keinesfalls automatisch auf die Sicherheitslage aus. Ältere glichen laut Ruppelt altersbedingte Leistungsminderungen, die früher oder später jeden auch heute noch jungen Kraftfahrer betreffen würden, durch ihre Erfahrung, durch besondere Verantwortung und die Bereitschaft zu einer defensiveren Fahrweise aus.

       Selbstverständlich sollten ältere Verkehrsteilnehmer in ihrer Verantwortung als mündige Menschen selbstkritisch sein, Seh- und Hörvermögen überprüfen lassen, auf eine altersgerechte Ausstattung ihres Fahrzeuges achten und möglichst in Spitzenzeiten des Berufsverkehrs oder bei ungünstigen Witterungsverhältnissen das Fahrzeug stehen lassen - so es denn umständehalber möglich ist.

Zum Abschluss lud der Chef des Autohaus, Heiko Kludt, die Teilnehmer zu einem Imbiss ein, den die geehrten Kraftfahrer einnahmen und den sie zu einer angenehmen Gesprächsrunde wahrnahmen.

Radfahrführerschein in 72 Grundschulen des Altkreises Wetzlar 

Das Foto zeigt die Klasse nach der Siegehrung mit v. li.: E. Schlierenzauer, K. Ruppelt und B. Hartmann

Aktion „Beste 4. Klasse“ im Rahmen der Radfahrausbildung der Jugendverkehrsschulen I und II

Die Radfahrausbildung und -prüfung sind eine seit mehr als 50 Jahren bewährte Maßnahme, die im Zusammenspiel von Theorie und Praxis sowie in der Zusammenarbeit von Verkehrserziehern der Polizei, der Lehrkräfte und mit materieller Unterstützung der Verkehrswacht bei Schülern der 4. Jahrgangsstufe die Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad vorbereitet bzw. stabilisiert und damit einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrssicherheit verwirklicht.

Mehr als 92% aller Viertklässler legen jedes Jahr die Radfahrprüfung ab. Im Rahmen eines der Schwerpunkte der zwischen Polizei und der Verkehrswacht Wetzlar partnerschaftlich durchgeführten Verkehrssicherheitsarbeit erreichten die Verkehrserzieher im abgelaufenen Schuljahr mit den Jugendverkehrsschulen I + II im Altkreis Wetzlar in 72 vierten Grundschulklassen, um deren Schüler fit für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr  zu machen, damit am Ende der Ausbildung über theoretische und praktische Lernkontrollen deren Bestätigung einer Geeignetheit zu einer eigenverantwortlichen Verkehrsteilnahme erfolgen kann.

Seit über 15 Jahren führt die Verkehrswacht Wetzlar gemeinsam mit den Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschulen einen Wettbewerb der besten 4. Klassen im Rahmen der Radfahrausbildung durch.

Als beste von 36 Klassen der Jugendverkehrsschule I, die von den Verkehrserziehern Andreas Fey und Rudolf Norra geleitet wird, hat sich im Schuljahr 2018/19 die Klasse 4b der Grundschule Biskirchen mit 13 Schüler*innen unter der Leitung der Klassenlehrerin Schlierenzauer erwiesen. Von 80 Punkten - jeweils 40 in Theorie und Praxis - hatte die Klasse einen Durchschnitt von 77,83 Punkten erreicht, so dass alle Schüler den Fahrradführerschein erhalten haben. Den zweiten Platz erreichte die Klasse 4b der Lotte-Schule unter der Leitung der Klassenlehrerin Hofmann mit 77,14 Punkten, dahinter belegte die Klasse 4a der Grundschule Philippstein unter der Leitung der Klassenlehrerin Hein mit 76,75 Punkten den dritten Platz.

Die Rangliste der von den Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschule II Peter Josupeit und Denis Schönberger im Rahmen der Radfahrprüfung von 36 vierten Klassen ermittelten Ergebnisse haben ergeben, dass sich als beste 4. Klasse die von der Klassenlehrerin  Heinzerling mit 19 Schüler*innen geleitete Klasse 4a der Grundschule Rechtenbach mit 76,21 Punkten erwiesen hat. Den 2. Platz erreichte die Klasse 4b der Grundschule Hüttenberg-Hochelheim, Klassenlehrerin Wilms, mit 75,58 Punkten.

Den 3. Platz erzielte mit 74,59 Punkten die Klasse 4a der Grundschule Hohenahr-Erda mit der Klassenlehrerin Schwigon.

Nach Auswertung der ermittelten Gesamtergebnisse hatte sich damit die vierte Klasse der Grundschule Biskirchen als BESTE im Altkreis Wetzlar erwiesen. GLÜCKWUNSCH! Deswegen hatte sie es auch verdient, kurz vor den Sommerferien auf ihrem Schulhof vom Vorsitzenden der Verkehrswacht Wetzlar gemeinsam mit der Klassenlehrerin Erika Schlierenzauer und vor allem mit Bürgermeister Björn Hartmann  die Siegerehrung zu erfahren.

Die Klassenlehrerin schilderte die Radfahrausbildung ihrer Klasse, an der alle mit Feuereifer dabei gewesen seien; ein Junge habe in dieser Zeit sogar das Radfahren erlernt. Stolz war sie darüber, dass die am Prüfungstag sehr aufgeregten Kinder die Ausbildung mit einer tollen Punktzahl bestanden hätten. Mit der „neuen Fahrerlaubnis“ in der Tasche seien die Kinder, begleitet von einigen Eltern und ihr zu einer gemeinsamen Radtour zur Löhnberger Schleuse gefahren, wo alle mit einem Eis oder Getränk belohnt worden seien.

Bürgermeister Björn Hartmann hatte es sich nicht nehmen lassen, trotz beruflicher Verpflichtungen, an der Siegerehrung teilzunehmen und überreichte jeweils eine Leun-Base-Cap, die gleich von den Schülern aufgesetzt wurde.

K. Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar, überreichte jedem eine Warnweste sowie den fünf Besten jeweils einen „Self-Stick“.

Zum Abschluss bedankten sich die Klassenlehrerin, Bürgermeister Hartmann und der Vorsitzende der Verkehrswacht für das disziplinierte und angenehme Verhalten der Schüler und bezeichneten diese als Vorbild für ihre Mitschüler.

E-Scooter erobern unsere Straßen 

Wohin mit E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen?

Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar weist darauf hin, dass in jüngster Zeit verschiedene elektrisch angetriebene kleine Fahrzeuge auf den Markt drängen, die unter dem Sammelbegriff Elektrokleinstfahrzeuge (EKF) geführt werden. Darunter sind unter anderem zu verstehen: E-Scooter (kleine Roller mit Lenkstange), Hoverboards (elektrisch angetriebene Skateboards) und elektrisch angetriebene One- oder Two-Wheeler (selbstbalancierende mit einem oder zwei Laufrädern versehene quer zur Fahrtrichtung stehende "Bretter"). Letztere werden durch Gewichtsverlagerung gesteuert, beschleunigt und gebremst.

E-Scooter lassen sich vielfach mit einem Handgriff so verkleinern, dass sie getragen werden können. Aufgrund ihrer geringeren Größe lassen sie sich aber auch im nicht eingeklappten Zustand leichter in Busse und Bahnen mitnehmen als Fahrräder. Sie bilden damit eine Option für die sogenannte "letzte Meile", also den Weg von der Haustür zum OPNV und von dort zum Ziel. Zurzeit sind diese Fahrzeuge allerdings für den Straßenverkehr nicht zugelassen.

Die Bundesregierung reagierte darauf mit einem Verordnungsentwurf, der für Fahrzeuge mit Lenkstange die technischen Voraussetzungen, Fragen der Fahrerlaubnis und der Versicherungspflicht regelt. Entgegen der in die Anhörung gegebenen Fassung sollte es zwischenzeitlich zwei Kategorien geben: Ab 12 Jahre sollte ein EKF bis unter 12 km/h Höchstgeschwindigkeit geführt werden dürfen. Diese sollten grundsätzlich Gehwege benutzen. Gegen diese Kategorie erhob sich breiter Widerstand. Die Bundesregierung hat deshalb diese Kategorie fallen gelassen. Allerdings werden das im Entwurf vorgesehene Mindestalter von 15 Jahren und das Erfordernis einer Mofa-Prüfbescheinigung gestrichen. Das Mindestalter soll nun 14 Jahre betragen, ein Nachweis der Kenntnis der Verkehrsregeln ist nicht mehr erforderlich. EKF sollen Radverkehrsanlagen benutzen, soweit vorhanden, ansonsten die Fahrbahn. Allerdings ist es den Kommunen erlaubt, Fußverkehrsflächen per Zusatzschild freizugeben.

Es stellt sich zunächst die Frage nach der rechtlichen Einordnung dieser Fahrzeuge. Nach dem Wiener Übereinkommen über den Kraftfahrzeugverkehr von 1968 handelt es sich um Kraftfahrzeuge. Sie werden ohne Muskelkraft mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 6 km/h betrieben wird. Daraus würde sich ergeben, dass sie dem Pflichtversicherungsgesetz unterfallen und in der Regel die Fahrbahn benutzen müssen. Allerdings hat die EU in ihrer Verordnung über die technische Zulässigkeit von 2-, 3- und 4-rädrigen Fahrzeugen insofern eine Ausnahme zugelassen, als selbstbalancierende Fahrzeuge und Fahrzeuge ohne Sitzplatz von der Verordnung ausgenommen sind und damit einzelstaatlicher Regelung unterfallen. Ob Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit gerechtfertigt sind, kann aufgrund der bisher noch sehr geringen Stückzahl für Deutschland nicht gesagt werden. Einzelne Berichte aus dem Ausland, die auf hohe Unfallzahlen hinweisen, sind wissenschaftlich nur begrenzt zu verwerten, da Bezugszahlen fehlen. Für Deutschland bedarf es daher einer begleitenden Untersuchung. Damit diese allerdings gelingt, müssen umgehend die Verkehrsunfallanzeigen der Polizei so angepasst werden, dass Unfälle mit diesen Fahrzeugen (getrennt nach mit/ohne Lenkstange) erkennbar werden. Es kann gemutmaßt werden, dass sich die Geschwindigkeiten von EKF und von Fußgängern nicht vertragen. Eine normale Gehgeschwindigkeit liegt bei etwa 4 bis 5 km/h, Joggen bei etwa 7 bis 8 km/h. Kollisionen von Scootern mit anderen Verkehrsteilnehmern, besonders Fußgängern, können also je nach Konstellation schwere Folgen haben. Das bedeutet, dass EKF auf Fußverkehrsflächen eine erhebliche Gefahrenquelle für zu Fuß Gehende sind. Es scheint geboten, dass der Nachweis mindestens einer Mofa-Prüfbescheinigung zwingend vorzusehen und damit das Mindestalter zur Führung auf 15 Jahre festzulegen ist.

 

Widersprüche und Konflikte zwischen der EKF-Verordnung und der StVO sind aufzulösen, im Zweifel im Sinne der StVO.

Die Bundesregierung soll für alle zugelassenen EKF die BASt beauftragen, mit begleitender Forschung die Entwicklung im Auge zu behalten. Notwendig ist dazu die baldige Ergänzung des Unfallursachenkatalogs der Verkehrsunfallanzeige. Radverkehrsanlagen werden durch die E-Scooter noch weiter belastet, obwohl sie in vielen Kommunen schon jetzt nicht für die stetig steigende Radverkehrsmenge ausreichend dimensioniert sind. Gefordert werden daher erheblich größere Investitionen in die Verbesserung dieser Anlagen. Selbstbalancierende EKF ohne Lenkstange werden mit Gewichtsverlagerung gebremst und gelenkt. Sie bilden daher eine noch größere Gefahr, als EKF mit Lenkstange und dürfen daher im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen werden.

 

Mit weniger Streß zur Schule

Foto zeigt die Buslotsen eingerahmt von links stehend Bürgermeister F. Inderthal, K. Simon, H. Laux v. re. stehend K. Ruppelt, A. Wegerle

Solmser Buslotsen lernen, Konflikte zu entschärfen und den Weg zur Schule für ihre Mitschüler sicherer zu machen.

Freundlich und höflich, aber auch bestimmend und couragiert soll ein Buslotse sein, damit es auf dem Weg zur Schule geordnet zugeht.

 29 der besten Lotsen hatten diese Eigenschaften beim Landeswettbewerb in Niddatal unter Beweis gestellt.   Auch vier Buslotsen der Gesamtschule Solms hatten am Wettbewerb teilgenommen; unter ihnen Fabian Inderthal , der einen hervorragenden 3. Platz belegte, Oskar Zielasek, der sechster wurde sowie Noah Jimenez de Pablo und Florian Roesler hatten ebenfalls gute Platzierungen im Mittelfeld der Teilnehmer erreicht.

 

Beim Neujahrstreffen im neuen Lernzentrum der Gesamtschule Solms, unmittelbar nach den Ferien, sprachen der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar, Klaus Ruppelt, und Schulleiterin Anke Wegerle allen Solmser Busscouts ihrer Anerkennung aus.

Ihr leistet ehrenamtlich ganz tolle und sehr wichtige Arbeit für unsere Schule, sagte die Schulleiterin. Bürgermeister Frank Inderthal, der seine Dienstgeschäfte unterbrochen hatte, um an dem Treffen teilzunehmen, lobte die Buslotsen für den von ihnen geleisteten Dienst, bei dem sie sich auch bei Lösung von Konflikten zum Wohle aller stellen würden.

Klaus Ruppelt zeigte sich auch in seiner Funktion als Präsident der Landesverkehrswacht Hessen stolz auf diese Schule, die seit Jahren vorbildliche Arbeit für die Verkehrssicherheit leiste. Ein guter Buslotse muss überzeugend auftreten und auch durchgreifen können, um sich Gehör zu verschaffen. Er stellt eine große Erleichterung für die Busfahrer dar, die sich durch das Mitwirken der Scouts voll auf den Straßenverkehr konzentrieren können.

Sein besonderer Dank galt auch den Betreuern Heike Laux und Klaus Simon für die Betreuung und Begleitung der Solmser Busscouts. Die beiden Lehrkräfte hatten zur Feier Kuchen und Getränke gespendet.

Zum Abschluss überreichte der Vorsitzende der Verkehrswacht den vier Lotsen, die an dem Landeswettbewerb teilgenommen hatten, jeweils ein kleines Präsent als Anerkennung dafür, dass sie sich dem Wettbewerb gestellt hatten.

Verkehrswacht rät: Sichtbar durch den Winter!

Blinkies auch für Solmser und Braunfelser Kinder

Kinder müssen auch bei schlechter Sicht und in der Dunkelheit auf dem Schulweg gut sichtbar sein. Ihre Eltern sollten deshalb darauf achten, dass vor allem die Kleidung der Kinder sowie der Ranzen großzügig mit Reflexmaterial ausgestattet sind, rät Klaus Ruppelt,  Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar.

Das kann der Reflexstreifen auf dem Regenmantel sein, ein "Blinki" am Anorak, eine zusätzliche reflektierende Figur am Schulranzen oder eine Applikation auf dem Jackenärmel. Kinder, die zu dunkle Kleidung oder einen Ranzen ohne Reflexstreifen tragen, laufen Gefahr, von Autofahrern erst im letzten Augenblick oder gar zu spät erkannt zu werden. Darauf weist die Verkehrswacht angesichts der dunklen Jahreszeit hin.

Zur "Sicherheit durch Anziehen" gehört zusätzlich, dass Kinder eher helle als dunkle Garderobe tragen sollten.

Jedoch: Nicht nur für Kinder gilt: ‚Sicherheit durch Sichtbarkeit‘,  auch Erwachsene und im Besonderen ältere Verkehrsteilnehmer sollten sich in der dunklen Jahreszeit Kleidungsstücke anziehen, mit denen sie gut wahrgenommen werden, Autofahrer können sich viel eher auf einen frühzeitig sichtbaren Fußgänger einstellen, als auf eine dunkel gekleidete Gestalt, die plötzlich am Straßenrand auftaucht.

Deswegen war K. Ruppelt besonders erfreut, dass die Firma Fielmann, Hamburg sich bereitgefunden hatte, gerade noch rechtzeitig die Schüler*innen der Klassen E1 und E2 der Geschwister-Scholl-Schule in Niedergirmes mit Sicherheitsreflektoren, auch Blinkies genannt, auszustatten. Insgesamt warteten 110 Kinder in zwei Gruppen aufgeteilte neugierig auf die Übergabe der Reflektoren in Form einer Eule.

Die Lehrerin Maren Heinz hatte in Zusammenarbeit mit der Rektorin Frau Weber sowie der Fa. Fielmann die Veranstaltung vorbereitet.

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin gab K. Ruppelt eine Einführung in die von der Verkehrswacht geleistete Verkehrssicherheitsarbeit und erläuterte den Kindern die Funktion der Blinkies. Die Lehrkräften und der Vertreter der Fielmann-Niederlassung Herrn Moos und K. Ruppelt hefteten den sich drängelnden Kindern der ersten Gruppe die Blinkies an die Kleidung. Stolz präsentierten sich die Kinder mit den Reflektoren und stellten sich zum Foto-Shooting auf.

Aufgrund des Erfolges bietet die Verkehrswacht Wetzlar den Kindertagesstätten und Grundschulen in Braunfels und Solms an, die Kinder mit Blinkies zu versorgen.

Anfragen könne unter der Mailanschrift info@verkehrswacht-wetzlar.de  gestellt werden.

Auszeichnung Bewährter Kraftfahrer durch die Verkehrswacht Wetzlar 

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar Klaus Ruppelt zeichnet in dem Sitzungsraum der Kreishandwerkerschaft in Wetzlar fünf KraftfahrerInnen für ihr bewährtes Fahrverhalten aus.

Er wendet sich an die zu Ehrenden und weist darauf hin, dass die Deutsche Verkehrswacht (DVW) seit fast 70 Jahren bewährte Kraftfahrer als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr auszeichne. Eine Auszeichnung könnten alle Kraftfahrer und Berufskraftfahrer mit langjähriger positiver Fahrzeit erhalten.

Die Auszeichnung als bewährter Kraftfahrer hat eine Doppelnatur. Einerseits dient sie als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr in der Vergangenheit, d.h. dem Auszeichnungszeitraum; gleichzeitig nimmt sie die Ausgezeichneten für die Zukunft in die Verantwortung. Mit der Annahme der Auszeichnung willigt, der Kraftfahrer ein, auch weiterhin durch umsichtiges, rücksichtsvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern Vorbild zu sein.                                                             Die Auszeichnung bedeutet also sowohl Anerkennung als auch Verpflichtung.

Die auszuzeichnenden Kraftfahrer haben sich in diesem Sinne als mustergültige Verkehrsteilnehmer erwiesen.

Ergänzend weist er darauf hin, dass in unserer Gesellschaft Mobilität einen sehr hohen Stellenwert besitze. Ältere Menschen seien in zunehmendem Alter auch weiterhin mobil und wollen damit ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit unter dem Motto „Mobilität ist Lebensqualität“ bewahren. Dabei sei es natürlich geboten, dass sich auch die älteren Verkehrsteilnehmer kritisch mit dem eigenen Leistungsvermögen auseinandersetzten.  Hierbei müsse darauf hingewiesen werden, dass Senioren am Steuer besser als ihr Ruf seien. Sie verhielten sich im Straßenverkehr meist rücksichtsvoll. In der zurückliegenden Zeit hätten jüngere Verkehrsteilnehmer ein mehr als doppelt höheres Risiko im Hinblick auf die Begehung von Verkehrsstößen als Senioren aufgewiesen. Altersbedingte Einschränkungen, die natürlich nicht übersehen werden dürften, gleiche der ältere aktive Verkehrsteilnehmer durch seine Routine und in der Regel geübte defensivere Fahrweise aus. Dabei zeige er sich als ebenbürtiger Partner im Straßenverkehr aus.

Bei der Fahreignung handele es sich nicht um eine Frage des Alters, denn älter sein, kann und darf nicht als Krankheit angesehen werden.

Bei den Ausgezeichneten handelt es sich um: Wilfried Paeschke, Albshausen, der bereits seit 60 Jahren Inhaber einer Fahrerlaubnis und ohne Eintragung in dem Verkehrszentralregister geblieben ist. Er erhält eine besondere Auszeichnung der Verkehrswacht Wet